KI sei Wissen, nicht Intelligenz, sagt der Schweizer Autor Martin Suter. Gefühle zu haben, sei der Trumpf im Ärmel der Autorinnen und Autoren. Der 78-Jährige zeigt sich trotz der schnellen Entwicklung nicht beunruhigt.
Ein paar Klicks reichen – und schon erstellt eine KI eine Figur, die ganz ähnlich aussieht wie etwa der Grüffelo. Aber woher wissen ChatGPT und Co., wie das geht? Grüffelo-Zeichner Axel Scheffler hat ein paar Fragen.
Partystimmung in Sachsen-Anhalt, Katerstimmung in Berlin und Trump als globaler Amokläufer: So sehen die Cartoonisten Thomas Plaßmann, Klaus Stuttmann und Julian Fiebach die Welt.
Ein russischer Soldat und eine ukrainische Zivilistin verlieben sich in der Geschichte einer jungen Autorin. Noch bevor der Verlag ihr Buch veröffentlicht, hagelt es heftige Kritik an der Darstellung.
Anfang der Dreißigerjahre wurde sie gefeiert, aber nach dem Krieg vergessen: In »Keine von uns« rekonstruiert Tobias Lehmkuhl das gerade in ihren letzten Jahrzehnten erschütternde Leben der Schriftstellerin Irmgard Keun.
Die Bestsellerautorin Sally Rooney hat sich mit der britischen Protestgruppe »Palestine Action« solidarisiert. Nun befürchtet sie, dass der Verkauf ihrer Werke im Königreich als Terrorfinanzierung gewertet werden könnte.
Weil ihre Ahnin gegen die historische Ordnung rebellierte, wurde sie als Hexe gebrandmarkt und hingerichtet. Autorin Juliane Schiemenz über unangepasste Frauen und die Frage, wie viel aus längst vergangener Zeit noch in der Gegenwart steckt.
Linke Selbstkritik, Liebesgrüße aus Moskau und enttäuschte Diktatoren: So fassen die Cartoonisten Thomas Plaßmann, Klaus Stuttmann und Julian Fiebach die Woche zusammen.
Sie übersetzt Texte von Anne Carson. Aber wie überträgt man Lyrik, die sich auf griechische Mythologie bezieht? Marie Luise Knott über die neue Literaturnobelpreisträgerin.
»Ich nehme mir, was ich brauche, und renne«, sagte Anne Carson, die neue Literaturnobelpreisträgerin. Was macht ihr Werk so herausragend?
Die Preisträgerin der renommiertesten literarischen Auszeichnung der Welt steht fest: Anne Carson. Die Schwedische Akademie zeichnet die kanadische Autorin für »ihr kühnes und einfallsreiches Werk« aus.
Tana Frenchs Bücher kommen fast ohne Polizisten aus. In ihren Romanen hängt es von den Umständen ab, ob ein Mensch zum Mörder wird oder zum Ermittler. Woher nimmt sie die Empathie, auch für Täter?
»Ein Roman gegen die Gleichgültigkeit«: Die in Rheinland-Pfalz geborene Shida Bazyar ist im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet worden. Die Jury prämierte sie für »Die Lücken«.
Er beschreibt sich selbst als »Kommunisten, Arbeiterkind und Judenkind«: Der Sänger und Dichter Wolf Biermann schaut auf das Israel der Gegenwart. Das Land werde in einen »Unterdrückerstaat« vewandelt.
Die KI bestraft Kritiker, in der Einheit ist der Wurm – nur beim Bundestrainer ist alles blendend: So blicken unsere Cartoonisten Thomas Plaßmann, Klaus Stuttmann und Miriam Wurster auf das aktuelle Geschehen.
Ihr Buch »Toxische Weiblichkeit« wurde ein Bestseller mit 16 Auflagen, nun widmet sich Sophia Fritz der anderen Seite: In »Der Mann, das Opfer« schaut sie auf das, was Männer zerstört.
Diese faszinierende Sammlung von Tagebucheinträgen aus mehreren Jahrhunderten von 366 verschiedenen Menschen vermittelt, was nur gedruckte Bücher können: das unmittelbare Gefühl von Neugier und ästhetischem Vergnügen.